Fischer ChristineReimer Werner März 2018CDU kritisiert Verfahren der Verwaltung zur Schulprognostik

Die erwarteten Zahlen der Verwaltung gleichen einem Blick in die Glaskugel

Wolfsburg. In der morgigen Schulausschusssitzung wird die Schulprognostik für die Jahre 2019-2029 von der Verwaltung vorgestellt. Die CDU Ratsfraktion kritisiert das Verfahren und ist enttäuscht, dass der eigene Antrag zum Prognoseverfahren keine Berücksichtigung gefunden hat.

In diesem von der CDU im Juni letzten Jahres eingebrachten Antrag forderten sie unter anderem,  die grundsätzliche Einschätzung einer mathematischen Fakultät einer Hochschule hinzuzuziehen, um die Aussagekraft der Prognosen möglichst realistisch einschätzen zu können.

Dazu die stellv. Vorsitzende des Schulausschusses Christine Fischer: ,,Unsere Forderung, die qualitativ wertvolle Einschätzung einer Hochschule zum Prognoseverfahren zu gewinnen, wurde großzügig übergangen. Es ist schwierig zu verstehen, wozu eine Prognostik für eine sich rasant verändernde Zeit Werte benötigt, die 10 Jahre zurückliegen, oder Werte für 10 Jahre in die Zukunft. Das heißt z.B. bei den Grundschulen für Kinder, die noch gar nicht geboren sind. Die Verfahrensweise der Schulverwaltung gleicht einem Blick in die Glaskugel, wenn für jede Schule 10 Jahre in der Vorschau betrachtet werden. 5 Jahre sind schon schwierig genug und für unsere Zwecke ausreichend.“

Die Christdemokraten halten es für erforderlich, dass die Berichterstattung im Schulausschuss zur Schulentwicklungsplanung bzgl. Ist- und Prognosezahlen inhaltlich und zeitlich standardisiert wird. Darüber hinaus sollte die Aussagegenauigkeit der Prognosezahlen dieser überarbeiteten Berichterstattung auf Schulform- und Schulebene (bzw. Standortebene bei Schulen mit mehreren Standorten) mit einer Hochschule abgestimmt werden, um Überinterpretationen zu vermeiden. Die Berichterstattung muss dann schriftlich erfolgen und  mindestens 14 Tage vor der betreffenden Schulausschusssitzung den Ausschussmitgliedern zur Verfügung gestellt werden.

Dazu Werner Reimer abschließend: ,,Die Schrift wurde nicht wie gefordert 14 Tage vorher verschickt, damit die Inhalte von den Fraktionen durchgearbeitet werden können, sondern erst am Freitag vor der Schulausschusssitzung in Schriftform eingereicht. Es erschwert die politischen Beratungen zusätzlich, wenn auf Grundlage solcher chaotischen Verfahrensweisen gearbeitet werden muss. Wir werden uns weiterhin für standardisierte Verfahren einsetzen und fordern die Verwaltung auf, diese endlich umzusetzen!“


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